Bevor ich Bazzite installiere, muss ich mir eines klarmachen: Es handelt sich um eine sogenannte immutable Distro – also ein System, bei dem man das Root-Dateisystem nicht einfach so verändert.
Ist das gut oder schlecht? Wie so oft im Nerdversum: Kommt drauf an.
Lassen wir die zwei Seiten der Macht sprechen:
🟢 Die helle Seite:
Man kann das System nicht (zumindest nicht ohne absichtliche Hexerei) kaputtdaddeln – weder aus Versehen noch beim Versuch, „mal eben schnell was zu tweaken“. Kurz gesagt: Selbst Sabotage durch Eigenblödheit wird erschwert. Danke, Bazzite.
🔴 Die dunkle Seite:
Hardcore-Nerds und Tweak-Jedis könnten mit dem Kopf auf die Tastatur sinken, denn tiefgreifende Systemanpassungen sind nicht vorgesehen. Also nix mit „ich patch mir mal schnell den Kernel selbst zusammen“. Du darfst, aber Bazzite will nicht. Und ist der eigene Drucker ist nicht ohne zusätzliche Treiber verfügbar? Das lässt sich zwar einrichten – aber innovativ ist etwas anderes.
Download hier.
ISO auf Stick bannen – der klassische Ritualzauber:
- Nach dem Download werfe ich die ISO in den heiligen Schmelztiegel namens Balena Etcher.
- Ziel: Mein treuer USB-Stick.
- Sobald gebrannt (digital, nicht physisch – keine Sorge), stecke ich den Stick in den Zielrechner und starte neu.
- Mit etwas Glück bootet der Rechner direkt vom Stick. Wenn nicht:
- Taste F8 oder F11 oder F12 – je nach Mainboard – beim Start hämmern, um das Boot-Menü zu beschwören.
- Stick manuell auswählen.
- Falls der Rechner bockig bleibt: BIOS-Einstellungen durchstöbern, ob USB-Boot erlaubt ist.
Und dann: Möge Bazzite mit mir sein.
Installation:
- Install bazzite 41
- Auswahl der Sprache
- Benutzer anlegen
- Installations-Ziel festlegen
- Installation starten
- Wenn fertig, System „neustarten“.